Recursive Evolutionary Autonomous Pipeline

REAPREAP

Eine Entwicklungspipeline, in der KI und Menschen zusammenarbeiten, um eine Anwendung über aufeinanderfolgende Generationen weiterzuentwickeln. Der Kontext bleibt zwischen Sitzungen erhalten, die Entwicklung folgt einem strukturierten Lebenszyklus, und Design-Dokumente entwickeln sich mit Ihrem Code weiter.

Warum REAP?

KI-Agenten sind leistungsstark — aber ohne Struktur wird die Entwicklung chaotisch. Der Kontext wird jede Sitzung zurückgesetzt. Codeänderungen streuen ohne Zweck. Design-Dokumente driften von der Realität ab. Erkenntnisse aus früherer Arbeit verschwinden.

Kontextverlust
CLAUDE.md + Memory stellen automatisch den vollständigen Projektkontext in jeder Sitzung wieder her
Zerstreute Entwicklung
Jede Generation konzentriert sich auf ein Ziel durch einen strukturierten Lebenszyklus
Design-Code-Drift
Während der Implementierung entdeckte Genome-Mutationen fließen über das Backlog zurück
Vergessene Erkenntnisse
Retrospektiven sammeln sich im Genome. Lineage archiviert alle Generationen
Zusammenarbeitschaos
Genome-first Merge-Workflow gleicht parallele Branches ab — Designkonflikte vor Codekonflikten
4-Schichten-Architektur

REAP besteht aus vier miteinander verbundenen Schichten: Knowledge bildet die Grundlage, Vision gibt die Richtung vor, Generations führen die Arbeit aus, und Civilization ist das, was sich weiterentwickelt.

REAP Architecture
Knowledge
Genome + Environment
Genome (präskriptiv — Architektur, Konventionen, Einschränkungen) und Environment (deskriptiv — Tech-Stack, Quellstruktur, Domäne). Die Grundlage für die Arbeit jeder Generation.
Vision
Ziele + Memory
Langfristige Ziele und Richtung. Vision treibt jede Generation an — sie bestimmt, welches Ziel als nächstes verfolgt wird. Memory bewahrt den Kontext über Sitzungen hinweg.
Generation
Evolutionszyklus
Jede Generation durchläuft Learning → Planning → Implementation → Validation → Completion. Nach Abschluss wird sie in der Lineage archiviert.
Civilization
Quellcode
Alles außerhalb von .reap/. Was die Generationen weiterentwickeln. Erkenntnisse fließen in Knowledge zurück.
Generations-Lebenszyklus

Jede Generation durchläuft fünf Phasen, von der Zieldefinition bis zur Retrospektive und Archivierung.

LearningPlanningImplementationValidationCompletion
PhaseWas passiertArtefakt
LearningProjekt erkunden, Kontext aufbauen, Genome und Environment prüfen01-learning.md
PlanningAufgaben aufteilen, Ansatz wählen, Abhängigkeiten abbilden02-planning.md
ImplementationEntwicklung mit KI + Mensch-Zusammenarbeit03-implementation.md
ValidationTests ausführen, Abschlusskriterien überprüfen04-validation.md
CompletionReflektieren + Fitness-Feedback + Genome anpassen + Archivieren (4 Phasen)05-completion.md
Installation
1. Global installieren
bash
npm install -g @c-d-cc/reap   # Global installation required
2. KI-Agenten (Claude Code oder OpenCode) öffnen, initialisieren und starten
bash
claude
> /reap.init          # Set up genome, environment, vision through guided conversation
> /reap.evolve        # Run a full generation lifecycle

/reap.evolve führt den gesamten Generationslebenszyklus — von Learning bis Completion — autonom aus. Sie können die Phasen auch manuell mit Phasenbefehlen steuern.

Schlüsselkonzepte
Genome-Unveränderlichkeit
Das Genome wird während einer normalen Generation nie verändert. Probleme werden als genome-change Backlog-Einträge protokolliert und in der Adapt-Phase der Completion angewendet. (Embryo-Generationen erlauben freie Änderung.)
Backlog & Aufschub
Einträge in .reap/life/backlog/ haben einen Typ: genome-change | environment-change | task. Teilweise Fertigstellung ist normal — aufgeschobene Aufgaben werden in die nächste Generation übertragen.
Vision & Memory
Vision (.reap/vision/) treibt das Ziel jeder Generation. Memory ist ein 3-stufiges Freiformat-Aufzeichnungssystem (longterm/midterm/shortterm), damit die KI Kontext über Sitzungen hinweg bewahren kann.
Lineage
Abgeschlossene Generationen werden in .reap/lineage/ archiviert. Retrospektiven sammeln sich dort an. Im Laufe der Zeit werden sie komprimiert (Level 1 → gen-XXX-{hash}.md, Level 2 → epoch.md), um handhabbar zu bleiben.
4-Schichten-Architektur
Vision (Ziele + Memory), Knowledge (Genome + Environment), Generation (Lebenszyklus), Civilization (Quellcode).
Verteilter Workflow
Mehrere Entwickler oder Agenten arbeiten parallel an separaten Branches. /reap.pull holt und führt eine Genome-first Merge-Generation aus. /reap.push validiert den Zustand vor dem Push. Kein Server nötig — Git ist die Transportschicht.
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